Feldsteinkirche zu Pronstorf
Die Kirche in Pronstorf gehört zu der Gruppe von Feldsteinbauten , die im christianischen und planmäßig besiedelten Wagrien am Ende des 12. Jahrhundert erbaut wurden.
Innen: Erwähnenswert ist hier vor allem die rustikal figürliche Bemalung der Holzdecke mit biblischen Szenen.
Kanzel: Im Stil des Rokoko gehalten ist die 1761 im Zuge einer einheitlichen Chorausstattung dieser Zeit aufgestellte, in Holz und Stuck gearbeitete Kanzel. Ihren bauchigen, von einer Säule getragenen Korb beleben Blütengehänge. Auf dem geschweiften Schalldeckel rahmen Flammenvasen eine Kartusche mit den Gesetzestafeln, darüber schwebt das Auge Gottes im Strahlenkranz. Die Rückwand enthält die in einen ornamentierten Rahmen gesetzte Stifterinschrift.In schlichterer Ausführung geben sich Kanzeltür und -aufgang.
Unter dem Ostteil des spätromanischen Kirchenschiffes ist im 17. Jahrhundert eine Gruft in Form einer niedrigen Halle mit vier Kreuzrippengewölben auf einer Mittelstütze angelegt worden. Hierin befinden sich insgesamt 24 Särge, darunter reich geschmückte Metallsärge aus dem 17. und Sandsteinsärge sowie vier Sandsteinsarkophage aus dem 18. Jahrhundert.
Konzerte in der Pronstorfer Kirche:
Unregelmäßig lädt der Förderkreis Pronstorfer Kirchenmusik e.V. zu besonderen Konzerten in die spätromanische Vicelin-Felssteinkirche ein.

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